Vom Klavier zur Kamera
Jahrelang lebte ich zwischen Noten und Tasten – als Pianist und Lehrer an einer Institution in Zürich. Diese Zeit hat mich geprägt: das feine Gespür für Rhythmus, Licht und Schatten, das Warten auf den perfekten Moment, die Geduld für das Nuancierte. Heute finde ich diese Sensibilität wieder – nicht auf der Bühne, sondern hinter dem Sucher. Meine Kamera wird zum Instrument, mein Blick zum Spiel. Was einst Musik war, ist heute Bild geworden.